multi carrier versand: wenn der versand zum engpass im lager wird

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Willem ten Asbroek · Veröffentlicht · 05:10

Willem ten Asbroek, CEO von BizBloqs · 26. Dezember 2025

Am zweiten Weihnachtsfeiertag wird es in vielen Lagern endlich ruhig. Das Weihnachtsgeschäft ist vorbei, und es ist Zeit für einen ehrlichen Blick zurück. Oft zeigt sich dabei: Nicht die Kommissionierung hat gebremst, sondern der Versand. Dieser Beitrag zeigt, warum der Versand zum Engpass wird und wie Multi Carrier Versand den Ablauf planbar macht.

Versandlogistik ist komplex geworden

Versand ist längst mehr als „Etikett drauf und raus damit“. Heute gehören dazu:

  • mehrere Versanddienstleister, etwa DHL, DPD, GLS, Hermes oder die Deutsche Post
  • Regeln für den Versand im Inland und über Grenzen hinweg
  • Vorgaben für Etiketten und Begleitpapiere
  • Sendungsverfolgung in Echtzeit für den Kunden
  • ein geordneter Ablauf für Retouren
  • knappe Lieferzeiten, auch in der Hochsaison

Kunden in der Onlineshop Logistik erwarten schnelle Lieferung, auch wenn gerade alle bestellen. Gleichzeitig verkaufen immer mehr Händler ins Ausland. Jede Sendung außerhalb der EU bringt Zollpapiere mit sich, und damit Fragen der Trade Compliance. Ohne automatisierte Abläufe ist das kaum zu schaffen.

Der Versand als Engpass und die Lösung mit VersandregelnMulti Carrier Versand im Lager: Versand als Engpass mit wartenden Paketen, darunter regelbasierte Wahl zwischen DHL, DPD und GLS mit automatischem Etikett am PacktischWareneingangEinlagerungKommissionierungVersandVersandregelnPreisLieferzeitZielZollDHLDPDGLS

Seitlich wischen, um die ganze Abbildung zu sehen.

Abbildung 1 — Der Versand als Engpass und die Lösung mit Versandregeln

Wo der Versand von Hand das Lager ausbremst

Ist der Versand nicht automatisiert, ist das Lager schnell überlastet. Es spielt dann keine Rolle, wie schnell kommissioniert wird: Der Durchsatz des ganzen Lagers richtet sich nach dem langsamsten Schritt. Ein Lagerverwaltungssystem ohne saubere Versandanbindung verschiebt das Problem nur an den Packtisch.

Carrier-Wahl nach Gefühl

Viele Teams wählen den Versanddienstleister aus dem Bauch heraus statt nach festen Regeln, die Kosten, Tempo, Ziel und den nötigen Service berücksichtigen. BizBloqs löst das mit Versandregeln für mehrere Versanddienstleister, die Sie selbst einstellen. Diese regelbasierte Auswahl nennt man auch Carrier Selection.

Etiketten von Hand

Mitarbeiter wechseln zwischen Portalen, tippen Adressen erneut ein und erstellen Etiketten von Hand. Das kostet Zeit und führt zu Fehlern. BizBloqs übernimmt auch komplizierte Etikettenabläufe.

Tracking, das nicht nachkommt

In Spitzenzeiten ist es unmöglich, Sendungsnummern von Hand nachzupflegen. Es entstehen Lücken, und weder das Team noch der Kunde weiß, wo ein Auftrag gerade ist.

Retouren ohne festen Ablauf

In manchen Branchen, etwa in der Mode, ist die Retourenquote im Onlinehandel hoch. Ohne geordneten Rücklauf verschwinden zurückgeschickte Artikel irgendwo im Lager. Die festen Abläufe in BizBloqs verhindern das.

Was ineffizienter Versand wirklich kostet

Ein Versand, der von Hand läuft, richtet echten Schaden an:

  • Aufträge verlassen das Lager später
  • mehr Fehler bei Etiketten und Sendungen
  • Fehler bei Zoll- und Versandvorschriften
  • verärgerte Kunden, weil Statusmeldungen zu spät kommen oder ganz fehlen
  • weniger Durchsatz im ganzen Lager

Kurz gesagt: Im Versand schlägt jede Schwäche aus den vorherigen Schritten direkt auf Ihr Lieferversprechen durch.

Multi Carrier Versand: der Ausweg aus dem Engpass

Den Engpass im Versand lösen Sie nicht mit mehr Personal. Sie lösen ihn, indem Sie Handarbeit herausnehmen und einen durchgehenden, automatisierten Ablauf schaffen.

Mehrere Versanddienstleister, eine Regel

Das System wählt automatisch den passenden Versanddienstleister, nach Regeln, die Sie bestimmen: Preisstufen, zugesagte Lieferzeiten, Zollfragen und mehr. Die Anbindung an DHL, DPD, GLS und andere läuft zum Beispiel über die Partner Sendcloud oder nShift. BizBloqs zeigt zusätzlich je Versanddienstleister, welche Aufträge die Abholung zu verpassen drohen, also das Cut-off-Risiko vor der Cut-off-Zeit.

Etiketten direkt beim Verpacken

Das Etikett entsteht automatisch im Packablauf, ohne Wechsel zwischen Programmen und ohne Abtippen. Über die Waagenanbindung erfasst und prüft BizBloqs dabei das Gewicht am Packtisch. Das gehört in BizBloqs fest zu den automatisierten Abläufen im Lager und in der Auftragsabwicklung Software. Wie Kommissionieren und Verpacken zusammenhängen, erklärt der Glossarbeitrag zu Pick and Pack.

Sendungsverfolgung automatisch

Die Sendungsnummer geht sofort an alle angebundenen Systeme und an den Kunden. Das senkt die Zahl der Anfragen nach dem Motto „Wo ist meine Bestellung?“.

Retouren mit festem Ablauf

Retouren laufen in einem festen Ablauf: prüfen, entscheiden, was mit dem Artikel passiert, und wieder einlagern. Mehr zum Retourenmanagement lesen Sie in einem eigenen Beitrag.

Echtzeit-Überblick über Lager und Versand

BizBloqs hält die Lagerdaten mit dem Versand im Gleichklang. So stimmt der Überblick vom Pick bis zur Übergabe an den Versanddienstleister. Das verhindert Verzögerungen, senkt Fehler, und alle arbeiten mit demselben aktuellen Stand.

Ausblick: von der Hektik zu einem planbaren Ablauf

In dieser Reihe ging es um steigende Kundenerwartungen, um die Risiken von Handarbeit im Lager und darum, warum Integration so wichtig ist. Dieser letzte Teil führt alles zusammen: Der Versand darf nicht zurückbleiben.

Wenn Ihr Lager im Dezember an seine Grenzen gekommen ist, ist jetzt der richtige Zeitpunkt für:

  • Versandregeln statt Bauchgefühl bei der Carrier-Wahl
  • automatische Etiketten
  • eingebundene Sendungsverfolgung
  • Retouren mit festem Ablauf
  • durchgehenden Überblick vom Auftrag bis zur Zustellung

BizBloqs hilft Teams, zu digitalisieren, zu verbessern und zu wachsen, einen Ablauf nach dem anderen. Für 2026 bleibt unser Ziel, dass Ihre Abläufe effizienter, transparenter und widerstandsfähiger werden.

Zwei Fragen zu Ihrem eigenen Versand

  • Wer entscheidet bei Ihnen heute, mit welchem Versanddienstleister ein Paket rausgeht, und nach welcher Regel?
  • Wie viele Minuten pro Paket verbringt Ihr Team am Packtisch mit Abtippen und Portalwechseln?

Sie möchten Ihren Ablauf einmal von vorne bis hinten durchgehen, vom Wareneingang über Lagerung, Kommissionierung und Versand bis zu den Retouren? Demo buchen

Häufig gestellte Fragen

Was ist Multi Carrier Versand?

Beim Multi Carrier Versand arbeitet ein Lager mit mehreren Versanddienstleistern gleichzeitig, zum Beispiel DHL, DPD und GLS. Regeln entscheiden je Sendung, welcher Dienstleister passt: nach Preis, Lieferzeit, Ziel, Gewicht oder Serviceart. Das Etikett entsteht automatisch beim Verpacken.

Was ist ein Engpass im Lager?

Ein Engpass ist der Schritt, der den ganzen Ablauf bremst. Egal wie schnell kommissioniert wird: Wenn der Versand nicht mithält, stauen sich die Pakete am Packtisch, und der Durchsatz des Lagers sinkt auf das Tempo dieses einen Schritts.

Was bringt eine Multi Carrier Software gegenüber den Portalen der Versanddienstleister?

Statt in mehreren Portalen Adressen abzutippen, laufen Carrier-Wahl, Etikett, Sendungsnummer und Tracking-Meldung aus einem System. Das spart Zeit am Packtisch, verhindert Tippfehler und gibt Kunden und Kundenservice sofort den richtigen Status.

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